Reiseerlebnis Albanien

Albanien, erst 1912 gegründet, hat sich in den letzten Jahrzehnten erstaunlich gewandelt. Vor gut vierzig Jahren noch völlig abgeschottet vom Rest Europas erlebt man heute ein völlig neues Land. Obwohl Albanien mehrheitlich muslimischen Glaubens ist, sieht man viele modern gekleidete, attraktive Frauen – ohne Kopftücher.

Tirana und Umgebung

In Tirana sollte man vier bis fünf Tage bleiben und die Schönheiten der Hauptstadt und seiner Umgebung erkunden. Im Nationalmuseum kann man sich einen umfassenden Überblick zur Geschichte Albaniens verschaffen. Ein beliebtes Ausflugsziel in die Umgebung Tiranas ist der Datji, von dem man einen wunderbaren Blick über die mittlerweile fast eine Million Einwohner zählende Hauptstadt hat. Eine andere Sehenswürdigkeit ist Petrala, das dem Nationalhelden Skanderbeg im Kampf gegen die Osmanen ein wichtiger Stützpunkt war. Der Besuch der Hafenstadt Durres mit vielen Strandhotels und einem riesigen Amphitheater ist ein ebenso schönes Erlebnis auf dieser Reise wie ein Abstecher zur Skanderbeg-Stadt Kruja oder der Besuch des Drehrestaurants auf dem Skytower. Von dort kann man einen herrlichen Blick auf die grünen Oasen Tiranas genießen, die einen angenehmen Kontrast zum Verkehrs-Chaos im Stadtzentrum bilden.

Weiter nach Süd Albanien

Mit dem Mietwagen lohnt es sich, auf dieser Reise auch den Süden Albaniens kennen zu lernen. In Elbasan haben vielen Moscheen und Kirchen, die hier friedlich nebeneinander stehen, auf den Besucher eine ganz eigene Wirkung. Der Blick vom Thanes-Pass auf den Ohridsee im Osten und die Schneeberge im Norden ist atemberaubend. Der Ohridsee eignet sich bestens als Zwischenstopp, bevor es auf der Reise Richtung Pogradec weitergeht; einen Badeort mit zahlreichen Hotels, schöner Uferpromenade und mehreren Fischrestaurants, die kulinarische Genüsse versprechen. Durch wunderschöne Landschaften fährt man an Korca vorbei bis ins 1.200 Meter hoch gelegene Voskopoja.

Der Spaziergang zwischen den sechs herrlichen Kuppelkirchen, die unter Scheunendächern versteckt sind, und der Blick auf die fantastische Bergwelt bleiben unvergesslich. Noch sind die Schönheiten dieser unberührten Natur und auch die faszinierenden Kulturdenkmäler ein Geheimtipp, doch wie lange noch? Mit genügend Zeit im Gepäck kann man bis nahe an die Grenze Griechenlands fahren. Aber auch die Straße von Carshove nach Permet – wieder zurück Richtung Norden – bietet immer wieder wunderschöne Panoramablicke ins Tal der Vjoses, an dessen Horizont die Schneeberge bis zu 2485 Meter hoch empor ragen. Ein entspannter Spaziergang durch Permet entlang der Vjoses wird mit einem tollen Blick auf die ins Abendrot getauchten Berge belohnt. Nach einem leckeren Abendessen beendet eine erholsame Nacht in einem der günstigen Hotels einen langen, erlebnisreichen Tag in Albanien.

Byllis, eine schwer zugängliche, bedeutende Siedlung (500 v. Chr.), ist auf der Reise durch Süd-Albanien ein weiteres, beeindruckendes Ziel. Der Ort wurde von den Griechen zu einer bedeutenden Siedlung ausgebaut und war einer der ersten Bischofssitze. Byllis wurde von den Slawen um 600 völlig zerstört. Es ist heute nicht mehr besiedelt, aber für seine bedeutenden archäologischen Funde bekannt. Auf dem Rückweg Richtung Tirana über Durres und Kruja geht es an Fier und den Ausgrabungsstätten der griechischen Siedlung Appolonia vorbei. In Tirana sollte man sich noch eine Nacht gönnen, bevor es von Albanien wieder Richtung Deutschland geht und eine wunderschöne Reise sein Ende nimmt.

ct. travel-albanien

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